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Von Rohstoffversorgung über Local Content zum Digitalen Produktpass: wdk-Verbandstag diskutiert Themen, die die Branche bewegen
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Am 16. Juni 2026 fand der wdk-Verbandstag im Haus der Kautschukindustrie statt. Im Mittelpunkt stand der Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der Kautschukindustrie sowie zu zentralen wirtschaftlichen und regulatorischen Themen. In den Diskussionen zeigte sich deutlich, wie vielfältig die aktuellen Herausforderungen für die Branche sind. Intensiv gesprochen wurde unter anderem über Fragen der Rohstoffversorgung, über Local-Content-Anforderungen in internationalen Märkten sowie über den künftigen Digitalen Produktpass. Dabei wurde deutlich: Viele Themen betreffen die Unternehmen nicht isoliert, sondern greifen unmittelbar ineinander – von Lieferketten und Datenverfügbarkeit über regulatorische Anforderungen bis hin zu Wettbewerbsfähigkeit und Standortfragen. Die Teilnehmenden nutzten den Verbandstag für einen offenen und praxisnahen Austausch. In den Kleingruppen wurden Erfahrungen aus den Unternehmen zusammengetragen, konkrete Problemstellungen benannt und erste Lösungsansätze diskutiert. Besonders hervorgehoben wurde der Bedarf an verlässlichen Informationen, handhabbaren regulatorischen Vorgaben und einem kontinuierlichen Austausch innerhalb der Branche. Der Verbandstag ist ein Veranstaltungsformat, das die beiden großen Jahrestagungen – den Tag der Kautschukindustrie und die Herbsttagung – um eine kleinere Plattform ergänzt, bei der die fachliche Diskussion im Vordergrund steht. Das Konzept sieht vor, dass sich die Teilnehmenden in vom wdk-Team moderierten Kleingruppen austauschen. Ziel des Verbandstags ist es, eine Gesprächsplattform zu bieten, um Lösungsideen und Impulse für den Umgang mit drängenden Branchenthemen für das eigene Unternehmen und den Verband zu identifizieren und zu entwickeln. 2026 wurde der Verbandstag erstmalig auch für außerordentliche Mitgliedsunternehmen geöffnet. Der wdk dankt allen Teilnehmenden für den engagierten Austausch und die aktive Beteiligung.
Kontakt im wdk: Sara Funk
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Zur Einstimmung lud der wdk am Vorabend zum Live BBQ mit einem historischen Foodtruck in den Garten des Hauses der Kautschukindustrie.
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Neue Pressemeldungen des wdk: Kautschukproduktion in Deutschland u.a.
Die Mehrzahl der Spezialisten der deutschen Kautschukbranche erwartet, dass es in Deutschland 2035 keine Kautschukproduktion mehr gibt. Diese ernüchternde Erkenntnis vom wdk-Verbandstag war Ausgangspunkt der wdk-Pressemeldung vom 22. Juni. Insbesondere Energiekosten und Bürokratielasten werden für den Niedergang verantwortlich gemacht. wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt forderte die politischen Vertreter dazu auf, endlich Ursachen statt Wirkungen anzugehen und sich nicht in kleinteiligen Scheinreformen zu verlieren.
Im Rahmen der wdk-Kampagne "Gummi - Wir retten die Welt!" beleuchtete die wdk-Pressemeldung vom 4. Juni die immense Bedeutung von Elastomeren für die Mobilität. Diesmal lag der Fokus auf der Lade- und Zapfsäuleninfrastruktur, durch die ohne Elastomere weder Strom noch Kraftstoff fließen würde.
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ReifenDeutschland positioniert sich zu CBAM
ReifenDeutschland hat Position zur geplanten Ausweitung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) auf stahlbasierte Vorprodukte der Reifenherstellung bezogen. Die Reifenplattform des wdk lehnt eine derartige Ausweitung ab, denn eine isolierte Einbeziehung würde die Produktionskosten europäischer Hersteller erhöhen, ohne Carbon Leakage bei importierten Fertigreifen wirksam zu verhindern – und damit das eigentliche Ziel des CBAM verfehlen. Stephan Rau, Technischer Geschäftsführer des wdk und Leiter von ReifenDeutschland, erklärte in einer Pressemeldung vom 30. Juni, dass CBAM Wettbewerbsverzerrungen nur dann verhindern könne, wenn er konsequent angewendet werde. Würden nur einzelne Vorprodukte belastet, während Fertigreifen-Importe ungeschoren bleiben, entstehe ein neuer Wettbewerbsnachteil für europäische Hersteller – das Gegenteil des eigentlichen Ziels, so Rau. Statt einer isolierten Ausweitung auf einzelne Vorprodukte brauche Europa einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Parallel zur Pressemeldung veröffentlichte ReifenDeutschland ein Positionspapier zum Thema, das bei den relevanten politischen und behördlichen Stellen hinterlegt wurde.
Kontakt im wdk: Stephan Rau
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Pressemeldung und Positionspapier von ReifenDeutschland zu CBAM stehen auf der wdk-Homepage für die interessierte Öffentlichkeit zum Abruf bereit.
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wdk @ EU Working Party on Commodities (Proba)
Auf EU-Ebene engagiert sich der wdk für eine Nachfolgelösung zur globalen Kautschuk-Plattform der International Rubber Study Group (IRSG). Die EU ist am 30. Juni 2026 als größter Beitragszahler bei IRSG ausgetreten. Die Zustimmung hierzu hatte die Kommission von den nationalen Regierungsvertretern in der EU Working Party on Commodities (Proba) nur gegen die Zusage erhalten, eine vergleichbare internationale Kautschuk-Plattform in Europa aufzubauen. Nach ersten Gesprächen im März in Brüssel hat die EU-Kommission jetzt (am 22. Juni) die Expertise des wdk zu einem Prototypen eines Rubber-Dashboard als Datenbasis für eine europäische Rubber Strategy eingeholt. Die Gespräche mit Natalia Zebrowska, Head of Unit Construction bei der DG Grow, und ihrem Team waren konstruktiv und eine kontinuierliche Vernetzung wurde vereinbart.
Kontakt im wdk: Michael Berthel
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EUDR wdk-Position und aktualisierter Leitfaden
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Erfolgsmeldung im Kampf gegen die Bürokratie bei der Umsetzung der EUDR: Das vom wdk geforderte First-Touch-Prinzip wurde im Rahmen des Anfang Mai von der Europäischen Kommission vorgestellten Vereinfachungspakets durchgesetzt. Für Verarbeiter von Naturkautschuk ergeben sich dadurch deutliche Erleichterungen. Beispielsweise müssen sie keine Referenznummer an ihre Kunden weitergeben und keine Risikoanalyse zu den Herkunftsländern des Naturkautschuks erstellen. Der wdk hat dazu ein Positionspapier verfasst, den EUDR-Leitfaden aktualisiert sowie einen Change Report erstellt. Die Dokumente sind auf der wdk-Homepage abrufbar.
EUDR-Informationssystem Traces ist online Mittlerweile ist nun auch das EUDR-Informationssystem TRACES online. Erstinverkehrbringer bzw. Upstream Operators können über diese Plattform Sorgfaltserklärungen erstellen und einreichen. Downstream Operators sind zur einmaligen Registrierung im System verpflichtet. Es stehen zwei Versionen zur Verfügung: Die Live-Version („PRODUCTION-Server“) ist für die rechtswirksame Erstellung und Einreichung von Erklärungen vorgesehen. Die Test-Version („ACCEPTANCE-Server“) dient ausschließlich zu Schulungs- und Testzwecken. Einreichungen in dieser Umgebung haben keine rechtliche Wirkung. Wichtig: Für beide Versionen ist jeweils eine separate Registrierung erforderlich.
Kontakt im wdk: Sara Funk
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Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie
Um am Standort Deutschland auch in Zukunft innovative Kautschukprodukte entwickeln und produzieren zu können, benötigen wir dringend gut ausgebildete Fachkräfte. Deshalb ist das Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie (WBS) so wichtig. Mit seinem interdisziplinär angelegten Studienangebot der für die Kautschuktechnologie entscheidenden Fachkenntnisse stellt das WBS eine weltweit einmalige Weiterbildungsplattform für den Führungskräfte-Nachwuchs in unserer Branche dar. Am 5. Oktober 2026 startet der 42. WBS-Studienzyklus. Anmeldeschluss ist der 15. September 2026. Der einjährige berufsbegleitende Zertifikatslehrgang wird von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH) in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk), der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG) und dem Deutschen Institut für Kautschuktechnologie (DIK) angeboten. Zielgruppe sind Personen mit berufspraktischen Erfahrungen aus den Industriezweigen, die Kautschuk und andere gummielastische Werkstoffe herstellen, verarbeiten und anwenden.
Kontakt im wdk: Claudia Rüther
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Mit einem Klick auf das Bild links gelangen Sie direkt zur WBS-Info-Seite.
Melden Sie sich an und gehören Sie zu den Fach- und Führungskräften von morgen!
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wdk-Leitfaden zur PPWR aktualisiert
In der wdk-Pressemeldung vom 22. Juni bezeichnet wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt die PPWR treffend als Bürokratiemonster. Um die wdk-Mitgliedsunternehmen bei ihrer komplexen Umsetzung bestmöglich zu unterstützen, wurde nun der PPWR-Leitfaden erneut aktualisiert. Viele Details sind allerdings noch offen und das eigentliche Ziel des Umweltschutzes rückt angesichts der großen Belastung, die durch die PPWR auf die Unternehmen im B2B-Verkehr zukommt, in den Hintergrund. Die PPWR wird derzeit in deutsches Recht umgesetzt und soll ab Mitte August gelten. Das Dokument ist im Mitgliederbereich der wdk-Homepage abrufbar.
Kontakt im wdk: Boris Engelhardt
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Handlungsempfehlungen zum Advanced Materials Act für die EU-Kommission
In Berlin haben am 9. Juni 2026 mehrere deutsche Verbände aus Industrie und Forschung, darunter der wdk, ihre gemeinsamen Handlungsempfehlungen als Inputpapier zum geplanten Advanced Materials Act (AMA) direkt an die Europäische Kommission übergeben. Das Inputpapier ist das Ergebnis des nationalen Branchendialogs, der vom Bundesforschungsministerium unter Beteiligung des Bundeswirtschaftsministeriums initiiert wurde. Die Verbände betonen, dass der Advanced Materials Act eine Beschleunigungsinitiative sein müsse und nicht noch mehr Bürokratie bedeuten dürfe. Zentrale Forderungen sind eine risikobasierte Regulierung und der Aufbau einer europäischen Materialdateninfrastruktur.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
 v.l.n.r.: Dr. Bastian Kern (BMWE), Dr. Silko Grimm (Evonik Operations GmbH), Carsten Schierenbeck (Europäische Kommission), Dr. Ralf Gebel (BMFTR)
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Pirelli eröffnet neues Technical Training Center
...und ermöglicht eine neue Berufsbildungsklasse für Kautschuk/Kunststoff-Technologen im Odenwald. Wolfgang Meier, CEO von Pirelli Deutschland, konnte am 25. Juni 2026 mehr als hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft und Belegschaft zum TTC-Start begrüßen. Das mit den über sechzig Azubis von Pirelli gemeinsam konzipierte Ausbildungszentrum für den eigenen Nachwuchs kooperiert auch mit anderen regionalen kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Mit politischer Unterstützung soll in der Region ein Kautschuk/Kunststoff-Wissens-Hub entstehen. Pirelli bekennt sich mit dem Investment in Zeiten globaler Transformation einmal mehr zum Produktionsstandort Deutschland, so Meier.
Kontakt im wdk: Boris Engelhardt
 Pirelli Deutschland CEO Wolfgang Meier (l.) mit wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt (r.) (Foto: Pirelli Deutschland)
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THE TIRE COLOGNE: Erfolgreicher Messeauftritt von AZuR
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Ein Höhepunkt war der Besuch von NRW-Umweltminister Oliver Krischer am AZuR-Gemeinschaftsstand, rechts im Gespräch mit AZuR-Netzwerkkoordinatorin Christina Guth. (Fotos: AZuR)
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Auf einen rundum erfolgreichen Messeauftritt auf der THE TIRE COLOGNE kann das Netzwerk AZuR zurückblicken. Mit 19 Netzwerkpartnern wurde in Köln die gesamte Bandbreite der nachhaltigen Reifen-Kreislaufwirtschaft präsentiert – von der Reifenherstellung über Reparatur, Runderneuerung und Recycling bis zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe. Zu den Highlights gehörten der Besuch von NRW-Umweltminister Oliver Krischer im Rahmen des Rundgangs „NRW – Leuchtturm der Reifen-Kreislaufwirtschaft“, das AZuR-Runderneuerungsmeeting mit mehr als 40 Branchenvertretern sowie die Preisverleihung des Startup-Wettbewerbs LOOP THE TYRE 2026.
Live-Demos zur wdk-zertifizierten Montage für Nutzfahrzeugreifen
Ein besonderes Praxisangebot auf der Messe THE TIRE COLOGNE 2026 waren die Live-Demonstrationen zur „wdk-zertifizierten Montage für Nutzfahrzeugreifen“. Auf den Messeständen von Corghi und Hunter wurde der neue Montageprozess an allen drei Messetagen jeweils zweimal täglich in der Praxis vorgeführt. Im Mittelpunkt stand die stationäre und mobile Reifenmontage mit Teller- und Fingermaschinen, wie sie in vielen Reifenfachhandelsbetrieben eingesetzt werden. Die Vorführungen zeigten, wie moderne Nutzfahrzeugreifen fachgerecht und sicher montiert und demontiert werden können. Organisiert wurde das Angebot gemeinsam von BRV und wdk.
Kontakt im wdk: Stephan Rau
 Die praktische Umsetzung der Trainingsdemonstration auf der Messe übernahmen die Unternehmen Corghi und Hunter, unterstützt von einem Montageprofi und Trainer von TRAINMOBIL.
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wdk unterstützt Kautschuk-Gemeinschaftsstand auf der IdeenExpo 2026
Neun Tage voller Technik, Innovationen und Zukunftschancen: Die IdeenExpo 2026 hat erneut gezeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an MINT, Berufsorientierung und Technik ist. Mit mehr als 330 Ausstellern, über 800 Mitmach-Exponaten und mehr als 900 Workshops bot die Veranstaltung zahlreiche Einblicke in Zukunftsthemen und technische Berufe. Auch die Kautschukindustrie war auf der IdeenExpo vertreten. Der wdk unterstützte gemeinsam mit dem ADK den Gemeinschaftsstand der Branche. Dort konnten Schüler erleben, wie vielseitig Kautschuk und Elastomere eingesetzt werden - vom Reifen und Motorsport über Arbeitsschutz und Medizintechnik bis hin zu moderner Kunststoff- und Kautschukverarbeitung. Interaktive Exponate wie Rennsimulatoren, eine Boxenstopp-Challenge, ein Kautschuklabor, Greifstationen, Spritzgussmaschinen und verschiedene Produkttests machten Technik unmittelbar erlebbar. So wurde anschaulich gezeigt, welche Bedeutung Kautschuk für Alltag, Industrie und Sicherheit hat.
Kontakt im wdk: Sara Funk
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Mitgliederversammlung des ADK in Hannover
Parallel zur IdeenExpo hatte der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) zu seiner Mitgliederversammlung nach Hannover eingeladen. Gastredner Wolfgang Kubicki forderte, dass dieses Land wieder mehr Gummi geben müsse. Die deutsche Industrie stehe vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, den Blick auf die Stärken des Standorts zu lenken, auf leistungsfähige Unternehmen, engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer und auf gut ausgebildete Fachkräfte. Auch der ADK-Vorsitzende Dr. Sven Vogt warb für mehr Zuversicht und Eigenverantwortung.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
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Bundeskanzler Merz beim Tag der Industrie
Mit einem großen Aufgebot an politischer Prominenz hat am 15. und 16. Juni in Berlin der Tag der Industrie des BDI stattgefunden. Bundeskanzler Friedrich Merz versprach neben Sozialreformen weitere Maßnahmen zur Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit, darunter den Abbau von Bürokratie, Energiekostenentlastungen und die Modernisierung von Staat und Verwaltung. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betonte, dass Deutschland wirtschaftlich an die Spitze in Europa gehöre und sie dieses Ziel durch weitreichende Reformen und Entlastungen der Industrie umsetzen wolle.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski

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Mitgliederversammlung von elanova
Der wdk war auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des französischen Kautschukverbands elanova in Vitry-sur-Seine vertreten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 24. Juni 2026 standen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Kautschukindustrie sowie die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf die industrielle Wertschöpfung. Für den wdk nahm Christoph Sokolowski dazu an einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der europäischen Kautschukverbände teil, darunter Roberto Luciano Forresu, Präsident des italienischen Verbands Assogomma. Der Austausch unterstrich die Bedeutung einer engen europäischen Zusammenarbeit, um die Interessen der Kautschukindustrie gegenüber den europäischen Institutionen wirksam zu vertreten.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
 Dr. Christoph Sokolowski diskutiert mit dem italienischen Verbandspräsidenten Forresu über Best-Practice-Ansätze für den Kautschukindustrie-Standort Europa
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Fair Rubber Hauptversammlung
Als Associate Member nahm der wdk an der diesjährigen Hauptversammlung von Fair Rubber e.V. in Bonn teil. Zwei Fachvorträge beleuchteten die aktuellen regulatorischen Entwicklungen mit Relevanz für nachhaltige Lieferketten. Einen Schwerpunkt bildete die EU-Entwaldungsverordnung. Vertreter der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung informierten über die künftige Marktüberwachung nach Anwendungsbeginn der Verordnung. Vorgestellt wurden u.a. der risikobasierte Kontrollansatz der zuständigen Behörden sowie erste Einblicke in die praktische Umsetzung der EUDR. Daneben wurde die Empowering Consumers for the Green Transition-Richtlinie (EmpCo) vorgestellt, die strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen schafft und so Greenwashing entgegenwirken soll.
Kontakt im wdk: Sara Funk
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#Kautschuk Konkret - neue Folgen
Ein starker Industriestandort Deutschland sichert Wohlstand, Beschäftigung und damit gesellschaftliche Stabilität - das war die zentrale politische Aussage der neuen Folgen von #Kautschuk Konkret. Flankiert wurde sie von zwei neuen Beispielen für unverzichtbare Elastomerprodukte: Schutzausrüstung und Schläuche für die Brandbekämpfung und isolierte Stromkabel für Windräder.
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Alle bisher erschienenen Folgen von #Kautschuk Konkret können Sie mit einem Klick auf die Grafik rechts herunterladen. Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
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75 Jahre Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Am 9. Juli 2026 feierte das renommierte Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln mit hochrangigen Wirtschaftsrepräsentanten den 75. Jahrestag seiner Gründung. Vier zukunftsweisende Megatrends standen im Mittelpunkt der Diskussionen über den aktuellen Epochenbruch: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung. Themen, die der wdk bis Jahresende in seiner Agenda 2032 aufgreifen wird. Der wdk ist seit 2012 IW-Mitgliedsverband.
Kontakt im wdk: Boris Engelhardt
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Foto links: IW-Leiter Prof. Michael Hüther (l.) mit wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt (r.) Foto rechts: Die Jubiläums-Schrift des IW wurde als Graphic Novel gestaltet.
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Abschied und Kontinuität
Mit Peter Herrmann geht einer der über Jahrzehnte und in diversen wdk-Gremien aktivsten Mitstreiter im Verbandsnetzwerk in den wohlverdienten Ruhestand. Am 24. Juni verabschiedete er sich im Haus der Kautschukindustrie vom wdk-Team. In einer letzten gemeinsamen Sitzung berieten die wdk-Geschäftsführung, er und der Geschäftsführer von Prometeon in Deutschland, Tino Schunath, den nahtlosen Übergang der Gremien-Mitarbeit von Prometeon im wdk.
Kontakt im wdk: Michael Berthel
 v.l.n.r.: Boris Engelhardt, Michael Berthel, Tino Schunath, Peter Herrmann, Stephan Rau
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Sitzungstermine von wdk-Gremien sowie Termine von Veranstaltungen unter Beteiligung des wdk finden Sie im Kalender auf der wdk-Homepage im Mitgliederbereich.
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Impressum wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. Zeppelinallee 69, 60487 Frankfurt am Main/Deutschland Tel. +49 (0) 69 / 79 36 - 0 info@wdk.de | www.wdk.de Geschäftsführer: Boris Engelhardt Amtsgericht Frankfurt am Main: VR 6069
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