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Parlamentariergespräch im Haus der Kautschukindustrie
Bürokratielasten der deutschen Wirtschaft und die politische Wahrnehmung der mittelständischen Kautschukindustrie standen im Fokus des Gesprächs zwischen Jan-Wilhelm Pohlmann (MdB) und wdk-Präsident Michael Klein am 3. Februar 2026 in Frankfurt. Pohlmann vertritt den nordhessischen Wahlkreis Waldeck als direkt gewählter Abgeordneter und war Key-Note-Speaker beim Tag der Kautschukindustrie 2025. Er gehört zum Wirtschaftsflügel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ist darüber hinaus Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages. So konnten in dem Austausch zudem Zulieferfragen im Wehrtechnikbereich adressiert werden. In dem Gespräch mit Jan-Wilhelm Pohlmann haben beide Seiten ihre gegenseitige Wertschätzung bekräftigt und einen fortgesetzten Austausch vereinbart.
Kontakt im wdk: Boris Engelhardt
 Boris Engelhardt, Jan-Wilhelm Pohlmann, Michael Klein, Dr. Christoph Sokolowski (v.l.n.r.)
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Industry Matters: Vernetzung mit dem Bundestag
Politische Vernetzung und der direkte Austausch mit politischen Stakeholdern über die Interessen und Anliegen unserer Branche ist elementar wichtig. Deshalb hat das wdk-Präsidium den Beschluss gefasst, die Mitgliedsunternehmen des Netzwerks bei der direkten bilateralen Ansprache ihrer Bundestagsabgeordneten aktiv zu unterstützen. Das wdk-Hauptstadtbüro bereitet derzeit die notwendigen Maßnahmen dafür vor und wird beim Tag der Kautschukindustrie in der Mitgliederversammlung dazu informieren.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
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#Kautschuk Konkret - neue Folgen
Seit Anfang 2026 sendet das wdk-Hauptstadtbüro im Rhythmus der Sitzungswochen des Bundestages Onepager an die Bundestagsabgeordneten, in denen zentrale Anliegen der deutschen Kautschukindustrie in knappen, präzisen Schlagworten adressiert und unverzichtbare Elastomerprodukte vorgestellt werden. So soll niedrigschwellig die Wahrnehmung der häufig im Verborgenen arbeitenden Elastomerprodukte bei den Abgeordneten geschärft werden. Den Auftakt bildete eine Aussendung zum Bürokratieabbau und zu Trinkwasserdichtungen. In den weiteren Folgen wurde mehr Unterstützung für den industriellen Mittelstand und niedrigere Energiekosten gefordert. Als unverzichtbare Elastomerprodukte wurden Förderbänder und Hydraulikschläuche portraitiert.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
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Produktionsverlagerungen ins Ausland, Iran-Krieg: Neue Pressestatements des wdk
Die jüngsten Presseverlautbarungen des wdk reflektieren den Krisenmodus, in dem die deutsche Kautschukindustrie weiterhin agiert. Am 20. Februar legte wdk-Chefvolkswirt Michael Berthel ernüchternde Branchendaten für 2025 vor. Demnach gingen die Beschäftigung der Branche im fünften und die Produktion im vierten Jahr in Folge zurück. Im scharfen internationalen Kostenwettbewerb konnten sich die mittelständischen deutschen Qualitätsanbieter kaum behaupten – zu erdrückend sind die standortbezogenen Energie-, Bürokratie-, Steuer- und Arbeitskosten. Angesichts der angespannten Versorgungslage durch den Iran-Krieg wies wdk-Präsident Michael Klein in einer Pressemeldung vom 6. März auf die steigenden Energiepreise hin. Konkret wiederholte er die Forderung nach einer Streichung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes. Mindestens, so Klein, müsse es aber temporär für den Einsatz von Brennstoffen für industrielle Prozesswärme ausgesetzt werden. Keine Krise, sondern ein einzigartiges und unverzichtbares Kautschukprodukt stand im Mittelpunkt des neuen Beitrags zur Serie "Gummi - Wir retten die Welt!" Ohne Hydraulikschläuche, die in Baggern und Baufahrzeugen unter härtesten Bedingungen ihren Dienst tun, ginge auf Baustellen nichts, wie wdk-Chefchemiker Volker Krings in der Pressemeldung vom 6. Februar anschaulich erläutert.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski
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Alle Pressemitteilungen stehen auf der wdk-Homepage zur Verfügung. Die neuen Branchendaten können Sie direkt hier mit einem Klick auf die Grafik unten herunterladen .
Kontakt im wdk:Dr. Christoph Sokolowski
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wdk-Informationen zu Öl- und Energiemärkten jetzt wöchentlich
Die globalen Ölmärkte reagieren derzeit hochsensibel auf geopolitische Entwicklungen und bleiben volatil. Um unseren Mitgliedern in diesem Umfeld eine zuverlässige Orientierung zu bieten, stellen wir die aktuellen Ölpreisdaten ab sofort jeden Dienstag im Mitgliederbereich unserer Website zur Verfügung. Auch der Energiesektor steht vor einem Kostenschock. Der wdk hat die Frequenz seines Newsletters "Energiemarkt-Info" erhöht und seit Kriegsbeginn bereits drei Aussendungen vorgenommen.
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wdk beim VDA-Neujahrsempfang 2026 in Berlin
Der Neujahrsempfang des Verbands der Automobilindustrie (VDA) am 28. Januar 2026 stand ganz im Zeichen der aktuellen Probleme der Industrie. VDA-Präsidentin Hildegard Müller verlangte von der Politik ein radikales Reformprogramm, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern. Insbesondere mahnte sie eine Senkung der im internationalen Vergleich hohen Strompreise sowie den Abbau von Steuern, Abgaben und Umlagen auf Ladestrom an. Müller sprach sich auch für einen Mentalitätswechsel weg von kleinteiliger Regulierung hin zu mehr Pragmatismus und strategischer Handlungsfähigkeit aus.
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski

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Parlamentarischer Abend des ADK zur IdeenExpo
Bei einem Parlamentarischen Abend hat der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) am 3. März 2026 in Hannover einen Ausblick auf die IdeenExpo (20.-28.06.26) in diesem Jahr gegeben. Bereits jetzt haben sich zahlreiche Schulen aus ganz Deutschland für das größte Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen angemeldet. Am Rande der Veranstaltung ergab sich für den wdk die Gelegenheit zu einem politischen Austausch mit Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD).
Kontakt im wdk: Dr. Christoph Sokolowski

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wdk auf der Tire Technology Expo
Die Tire Technology Expo in Hannover ist ein bedeutender jährlicher Branchentreffpunkt für Akteure entlang der globalen Reifenlieferkette. Der Technische Direktor des wdk, Stephan Rau, nahm auch 2026 wieder aktiv als Moderator und Referent am Programm teil. In seinem Vortrag ("The lion in the cage – risk versus danger") führte er aus, dass bei der stofflichen Verwertung von Altreifen (ELT) ein anderer Ansatz als der aktuelle Ansatz für die Verwendung der daraus hergestellten Produkte herangezogen werden muss. Derzeit verfolgt die EU einen präventiven Ansatz, bei dem lediglich der Gehalt an bedenklichen Stoffen berücksichtigt wird. Rau plädierte für einen risikobasierten Ansatz, da nur bioverfügbare Stoffe für Mensch und Umwelt schädlich sein können.
Kontakt im wdk: Stephan Rau

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6. AZuR-Partnertreffen in Österreich
Zum sechsten Partnertreffen des Reifenrecycling-Netzwerks AZuR trafen sich am 26. und 27. Februar 2026 über 70 Teilnehmer aus Industrie, KMU, Handel, Politik und Wissenschaft in Oberösterreich. Gastgeber des Treffens war die Firma KIAS Recycling GmbH, die am Standort Ohlsdorf die einzige Altreifenrecycling-Anlage Österreichs betreibt. Einen Schwerpunkt des Partnertreffens bildete die Vorstellung der drei AZuR-Projektgruppen Runderneuerung, mechanisches Recycling und chemisches Recycling. Die Projektgruppen präsentierten ihre Highlights, Herausforderungen und Aktivitäten für 2026. Die Runderneuerung setzt verstärkt auf politische Lobbyarbeit auf Landesebene sowie auf Sichtbarkeit bei Leitmessen wie THE TIRE COLOGNE und der IAA Transportation. Im Bereich mechanisches Recycling stehen kommunale Ausschreibungen, Fachkongresse und Kooperationen im Fokus. Das chemische Recycling arbeitet an der Finalisierung von Masterbatch-Projekten, konkreten Produkteinsätzen sowie an Aufklärungsarbeit zur Abgrenzung von Pyrolyse und Verbrennung.
 Die offizielle Begrüßung übernahm Christina Guth (AZuR) gemeinsam mit Stephan Rau (wdk) und Christian Zirgoi (KIAS Recycling) (v.l.n.r.)
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Der wdk ist Partner und Schirmherr des Netzwerks AZuR. Kontakt im wdk:Stephan Rau
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Bitte folgen: LinkedIn-Auftritt von ReifenDeutschland gestartet
"ReifenDeutschland" hat jetzt einen LinkedIn-Account. Folgen Sie uns und verstärken Sie unser Netzwerk! Der wdk gründete im August 2025 die Marke "ReifenDeutschland" als Lobby-Plattform für seine nationalen politischen Aktivitäten im Reifenbereich. Die neue Marketing-Marke soll Stakeholdern aus Politik und Wirtschaft signalisieren, dass es eine zentrale Anlaufstelle bei der Interessenvertretung für Reifenthemen in Deutschland gibt. Die inhaltliche Steuerung liegt im wdk bei einer neuen Task Force "ReifenDeutschland", bestehend aus Public-Affairs-Repräsentanten und Technikexperten der Mitgliedsunternehmen.
Kontakt im wdk: Stephan Rau

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Personalie: Neuzugang im wdk-Team
Sara Funk verstärkt seit 1. März 2026 als Referentin im Bereich Volkswirtschaft, Statistik und Materialwirtschaft das Team im Haus der Kautschukindustrie. In ihrer Funktion unterstützt sie die Verbandsmitglieder mit Marktanalysen, wirtschaftlichen Daten und der Analyse von Entwicklungen in Rohstoffen, Chemikalien und Energiekosten. Parallel dazu verfolgt sie eine berufsbegleitende Promotion zur Analyse von institutionellen Einflüssen auf Vertriebssysteme im OEM-Umfeld.
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Die JUNG Gummitechnik GmbH hat rückwirkend zum 1. Februar 2026 die ordentliche Mitgliedschaft im wdk erworben hat. Das Unternehmen stellt technische Gummiwaren wie Schläuche und Manschetten her.
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Ausblick auf den Tag der Kautschukindustrie
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Zum Tag der Kautschukindustrie am 28. April laden wir Sie herzlich nach Berlin ein. Programm und Anmeldeformular stehen für Sie im Mitgliederbereich der wdk-Homepage bereit.

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Perspektivwechsel - das ist das Motto des Tags der Kautschukindustrie 2026, den wdk und ADK gemeinsam gestalten. Auf der Bühne im Steigenberger Hotel am Kanzleramt eröffnen unsere Referenten geopolitische, transatlantische und fernöstliche Perspektiven. Wie man - trotz Politik - erfolgreich sein kann, möchten wir mit Ihnen in der Podiumsdiskussion erörtern. In der Mitgliederversammlung erwarten Sie interessante Vorträge zur politischen Vernetzung, zur Unterstützung in disruptiven Zeiten sowie zur Normung. Noch ein Perspektivwechsel: In diesen turbulenten und wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen (fast) alles teurer wird, schwimmen wir gegen den Strom. Der Teilnahmebeitrag für die Veranstaltung wurde von 100 EUR auf 80 EUR gesenkt.
Kontakt im wdk: Claudia Rüther
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Tag der Kautschukindustrie 28. April 2026, Berlin
Verbandstag 2026 16. Juni 2026, Frankfurt/Main
Herbsttagung 3. November 2026, Frankfurt/Main
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Sitzungstermine von wdk-Gremien sowie Termine von Veranstaltungen unter Beteiligung des wdk finden Sie im Kalender auf der wdk-Homepage im Mitgliederbereich.
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Impressum wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. Zeppelinallee 69, 60487 Frankfurt am Main/Deutschland Tel. +49 (0) 69 / 79 36 - 0 info@wdk.de | www.wdk.de Geschäftsführer: Boris Engelhardt Amtsgericht Frankfurt am Main: VR 6069
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